Donnerstag, 27. Dezember 2018
Fabelwelt
Er lockt sie nach Hause, ist schon vor ihr in der Hütte, sendet ihr liebe Nachrichten, mit liebevollen Metaphern und Bildchen.

Sie kuscheln sich aneinander, genießen die Dämmerung, sie sinkt ein in die Abwesenheit der Angst; sie lieben sich.

Kaum ein Wort wechselt von Mund zu Ohr, höchstens Belanglosigkeiten sind hörbar; sie garnieren den geschwätzigen Austausch der ungesagten eifrigen Gespräche.

Sie begleiten einander, nicken ein und erwachen Arm in Arm, küssen und halten sich. Sie legt warme Kissen an seine Füße und in seinen Rücken, streicht Alltag hinweg und Entspannung herbei, beide gleiten in anderen Welten und Zeiten und verbleiben dort, selbstsicher und still.

Später verlässt er sie, sie bleibt zurück als kleine Katze, fast lautlos ihr Schnurren.

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