Mittwoch, 4. Februar 2026
Schönheit
Ihre Nachricht ihrer Abreise bleibt unbeantwortet. Gelassen lebt sie ihre Tage, sie vermisst ihn und vermisst ihn gleichzeitig nicht. Am Morgen ihres Aufbruchs überrascht er sie, betritt die Hütte und füllt sie aus mit seiner hinreißenden, beanspruchenden Männlichkeit.
Hand in Hand schlendern sie ins Anderland, lassen alles andere außer Acht, schwatzen und lieben sich abwechselnd; die Kätzin ist unaufgeregt und genießt so jeden Moment, und auch der Wolf döst von Zeit zu Zeit unter ihren liebkosenden Händen ein.

Sie erzählt vom Spielmann, dem sie gelauscht hat, er berichtet über Wölfe und andere Gedanken, sie tauschen tiefe Blicke und Liebesküsse, sie sprechen die Anderlandsprache, als wüssten sie keine andere.

Er hatte keinen Mund und keine Nase und keine Ohren, und auch sonst nichts. Außer seiner Frau, die schön war wie der Mond, und einer riesigen Schafherde.

Schlussendlich schenkt er sich ihr erneut, sie wird zur Katze.

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